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ich
Frühe Erinnerungen an einen Lesekasten und einzelne Buchstaben zum Ausbrechen und Aufstecken. "Schwingen und Schreiben" in einem Heft, zeilenlange lll`s. Geboren wurde ich im Sommer 1963 in Garmisch-Partenkirchen.
Einmal gelingt ein Aufsatz, ein ungeheures Erlebnis wie plötzlich eine Geschichte da ist, ich habe sie nicht erfunden, nur aufgeschrieben. Schreiben?! In Schönschrift und Grammatik ungenügend. Selbst das Abitur in Deutsch noch vermasselt, da Autoren- und Erzähler-Ich nicht sauber getrennt.
Beim Schlangestehen zur Immatrikulation an die Münchner Uni zitiert einer in der Reihe vor mir Faust. Studium der Germanistik/Publizistik in München und Berlin. In der Bibliothek lehne ich zwischen den Regalwänden und lese Gedichte, aber auch viel Sekundärliteratur, Tankred Dorst, Parzival, der Tod in Venedig, Minnelieder. Ich erfinde auf dem Cello Minnelieder und intoniere Brecht Songs.
Dann Berlin. Dort meine Entdeckung: der Schweizer Dichter Albert Steffen. Laute als Kräftewesen. Die kleinen Mythen des Lebens. Starker Zug zu Miniaturdichtungen.
Ein Jahr Murnau, ganz russisch, das Münterhaus, und ganz bayrisch, ein Jahr Lebenskraft. Ab 1990 Berlin. "Wer wagt, gewinnt" - ich begründe das künstlerische Gemeinschafts-Projekte "Arche Nova" zusammen mit Rainer Schnurre. Und eröffne meine Buchhandlung "Wortraum". Mein Buch über Steffens Dichtung als Impuls zur Arbeit an der eigenen Biografie erscheint: "Bilder des Schicksals", 1996. Zuvor die Herausgabe der Gedichte "Der Diwan des Dschem-Ru" von Susanne Trautwein. Gedichte im Gewand eines persischen Dichters.
Aufenthalte in Moskau. Und der Karlsruher Hörspiel-Preis 2000 für mein Hörspiel "Moskau - eine Fahrt im Untergrund". Meine Workshops, Kurse, Vorträge werden eine umfangreiche "Schreibwerkstatt". Ich entwickle Methoden einer "Poesietherapie". Seit 2002 leite ich am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin eine "Schreibgruppe für Patienten" auf der Psychosomatik. Dazwischen eine Weiterbildung zur Online-Redakteurin. Poesiepädagogin. Veröffentlichung zahlreicher Kurzgeschichten, Essays und Artikel. Biografisch-kreative Projekte mit Schreibgruppen.
Dozentin an der Musiktherapeutischen Arbeitsstätte in Berlin für Biografik und Imaginative Märchenarbeit. Mitglied der Berufsvereinigung Biografiearbeit auf Grundlage der Anthroposophie (BVBA).
Reger Briefwechsel mit dem Dichter Paul Hoppe und Ateliergespräche mit der Malerin Regine Spangenthal
Eigene Erfahrung mit einer schweren Erkrankung.
Wiener Werkstattpreis für Kurzgeschichten 2004
Seit 2006 Redakteurin der Zeitschrift "Punkt und Kreis" der BundesElternVereinigung für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie.
2008 startet das Aktion Mensch-Projekt: Schreibwerkstätten mit Menschen mit Behinderung.
Heilpraktikerin für Psychotherapie.
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